Spahn sagte, jeder kenne doch »in seinem wahren Leben«, im Bekannten- oder Freundeskreis, in der Nachbarschaft, vielleicht auf der Arbeit, immer wieder auch die Situation, insbesondere montags und freitags, wenn es sogenannte Bettkantenentscheidungen gebe. »Man sitzt auf der Bettkante und überlegt: Passt das heute?« Wer tatsächlich krank sei, der müsse nicht ins Wartezimmer. »Es gibt auch Videosprechstunden, die man mit dem Arzt dann haben kann. Wer aber tatsächlich vielleicht an dem jeweiligen Morgen nicht wirklich krank ist, aber noch überlegt, ob er hingehen sollte, der entscheidet sich dann im Zweifel vielleicht doch fürs Arbeiten. Das ist auch fairer gegenüber den Kollegen.«
Als Politiker kennt man offenbar Leute, das ist schon wild. Aber warum projiziert er sich und seine Politiker-Kollegen auf das arbeitende Volk?