Da war Heavy Metal eben noch "böse" und bestand nicht aus "den netten Jungs die sich in Wacken treffen".
Wobei ich da auch eher zwei Lager gesehen habe. Wirklich böse war Heavy Metal nie. In der gesellschaftlichen Betrachtung - ja, meinetwegen. Aber untereinander war das für mich immer der Ort, an dem man sich traf. Ob saufen, Mucke oder auch sehr ernste Themen - man war eben einfach unter Gleichen und ziemlich weit weg vom Rest der Gesellschaft, den ich immer langweilig, bieder und furchtbar stock-im-arsch-ig fand. Teilweise ja heute noch...
wobei ich als "Außenstehender" (sprich nicht Metal-Hörer) und nach meinen Erfahrungen mit diesen Kunden in meinem Musikladen damals ja irgendwie schon fand, dass Metal-Hörer eher kleinbürgerlich und auf ihre Weise auch ziemlich spießig sind, mit einem sehr traditionellen Rollenverständnis um es mal vornehm zu formulieren. :-) das provozierende Outfit hat IMO doch vor allem die Funktion die Gruppenzugehörigkeit nach außen zu symbolisieren.